Im
Herbst 1999 hatte eine Handvoll junger Leute eine tolle Idee.
Da diese Burschen musikinteressiert waren (und noch immer sind)
und sie regelmässig mittwochs im Flex (Wien) beim London Calling
die Nacht zum Tage machten, kam Ihnen die Idee, mal eine ähnliche
Alternative Party in Steyr zu veranstalten. Im Flex erfreute sich
dieser Sound immer grösserer Beliebtheit und da es in dieser
Hinsicht in Steyr grossen Nachholbedarf gab... und außerdem:
Wenn dieser Sound Wienern gefällt, warum sollte er nicht auch
für die Steyrer gut sein?
Die ideale Location für eine Alternative-Party
in Steyr war schnell gefunden - das Röda.
Also wurden die Details fixiert, die erste Veranstaltung
stand noch unter der Schirmherrschaft des KV Kraftwerks, dann gings
schon ans Flyer "designen" (siehe Bild). Da die finanziellen
Möglichkeiten der Burschen sehr begrenzt waren, wurde nach
möglichst billigen und einfachen Varianten gesucht... so wurden
in mühevoller Kleinstarbeit die Flyer mit MS-Word(!!!) kreiert,
und dann mittels SW-Kopierer vervielfältigt.

Der erste Let There Be Rock - Flyer

Die Rückseite des selben Flyers
Der grösste Teil der Arbeit war jedoch die Auswahl
der Musikstücke und -Stile. Keiner konnte sich wirklich ein
Bild davon machen, welche Musik wohl am besten eine Veranstaltung
mit diesem Namen respräsentieren würde.
Das angestrebte Ziel in punkto Besucherzahl waren
150 Leute, gezahlt wurde damals noch beim ersten Getränk an
der Bar (ja, früher war tatsächlich alles besser). An
diesem Abend kamen dann deutlich über 300 Personen und somit
war der Grundstein für weitere Veranstaltungen gelegt.
Auch musikalisch kristallisierte sich rasch heraus, wozu die Jungsteyrer
am liebsten tanzen/rocken/trinken, und das war gar nicht mal so
anders als in Wien.
Die ursprüngliche Idee, je später der Abend
desto härter die Musik, wurde schnell über Bord geworfen,
als sich herausstellte, dass am allerliebsten bis zum Ende gemütlich
getanzt wird.
Ein lustiges Detail am Rande... einer der LTBR-Veranstalter
erzählte nach etlichen erfolgreichen Let there be Rocks bei
einem Gast-Auftritt im Grazer Arcadium vom LTBR und vom Röda,
und dieser unkreative Mensch kopierte einfach den Namen und macht
seither auch eine Alternative Disco mit dem Namen "Let there
be Rock" in Graz. Zugegeben, Let there be Rock ist keine Eigenkreation,
aber immerhin ...
An dieser Stelle sei vielleicht noch erwähnt, dass "Let
there be Rock" ursprüglich von der Band AC/DC stammt und
nicht von Tocotronic - wer hat das gewusst?
Nach ungefähr 20-25 mehr oder weniger sehr erfolgreichen
Let there be Rocks ist es nun über 3 Jahre her seit dem ersten
Event, mittlerweile ist auch ein neuer Mitveranstalter an Bord,
es wurde eine ganze Menge an Gast Djs "verbraucht" (Dj
Siete, Dj Krautschneider, Dj Corner, Dj Tschey, Dj Günter Klinger,
Dj Irene, Djanes Kitty & Sweetie,....) auch die Besucher des
Let there be Rocks haben sich im Laufe der Zeit verändert,
die meisten sind noch jünger geworden (oder aber die Djs älter),
zwischenzeitlich wurde das LTBR auch mal mit Hip Hop Floor im JZ
Hyve veranstaltet, einige Male gastierte der Club auch im nahegelegenen
Museum Arbeitswelt, House-Chillout-Floor inklusive.
Nach dem verheerenden Hochwasser und dem
Wiederaufbau des Rödas (siehe
auch "So wäre es gewesen")
ist das LTBR wieder dort, wo es am allerbesten hinpasst, und auch
dort wo es quasi entstanden ist.
Am 8.März gabs dann die grosse 3 Jahres Bestehens-Feier. Ensprechend
dem Jubiläum fanden sich viele Tanzwütige ein und es wurde
ein wunderbarer Abend daraus. Fotobeweise dazu findet ihr hier
auf www.letthereberock.net
also:
let there be Rock
Sputnik
p.s.: Wir möchten uns auf diesem Weg auch bei allen Personen
bedanken, die das LTBR immer so grossartig unterstützt haben
bzw. überhaupt erst ermöglicht haben.
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